Nachhaltigkeit in den Tagungshäusern der Diözese Würzburg – Nachhaltiges Wirtschaften ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der jetzigen Generationen befriedigt, ohne zukünftigen Generationen die Möglichkeiten zu rauben ihre Bedürfnisse erfüllen zu können.Für uns, in den Tagungshäusern des Bistums Würzburg, umfasst dieser Begriff drei Bereiche: Ökologie, Ökonomie und Soziales und ist bereits weithin gelebte Praxis:

Unsere Bäckerei ist aus der Region, bezieht ihre Rohstoffe von Landwirten aus der Gegend  und beschäftigt Menschen zu fairen Bedingungen und angemessener Bezahlung. Wir stellen nach und nach unseren Einkauf um und wollen zunehmend mehr Produkte kaufen, deren Herstellung und Nutzung nachhaltig ist. (Anne Hüttner, Hausleiterin, Haus St. Michael, Bad Königshofen)

  • „Im Martinushaus Aschaffenburg können Sie nahezu klimaneutral tagen: Wir beziehen Ökostrom und Erdgas, dessen CO2-Ausstoß durch TÜV-zertifizierte Aufforstungsprojekte kompensiert wird.“ (Roland Gerhart, Geschäftsführer)
  • „Wir sind seit fünf Jahren Mitglied im Umweltpakt Bayern und mit dem Bayerischen Umweltsiegel in Gold ausgezeichnet.“ (Dr. Berthold Uphoff, Rektor des Tagungszentrums Schmerlenbach)
  • „Wir bieten in unserem Haus …. Ausbildungsplätze für Köche, Hauswirtschafterinnen und Bürokaufleute.“ (Gudrun Dittmann-Nath, Verwaltungsleiterin im Exerzitienhaus Himmelspforten)
  • „Unser neues Unterrichtsgebäude 'Energiehaus' wurde als zertifiziertes Passivhaus errichtet. Es gewinnt ein Mehrfaches an Solarstrom und -wärme, als es selbst verbraucht.“  (Peter Gehring, Leiter des Jugendhauses Thüringer Hütte)
  • Wir haben uns für eine große Holzhackschnitzel-Heizanlage entschieden – weil wir damit zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Rhön und zum Klimaschutz unseren Beitrag leisten.“ (Klaus Hofmann, Rektor Haus Volkersberg)

Neben den Aspekten einer erfolgreichen Betriebsführung und guten Marketings geht es uns dabei zentral um das Wohlergehen unserer Gäste und Mitarbeitenden und um unsere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung Gottes.

Beim Wareneinkauf finden die Kriterien „nachhaltig“, „regional erzeugt“, sozialverträglich produziert“, „ökologisch hochwertig“ und „fair gehandelt“ Berücksichtigung.
(Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz in der Diözese Würzburg, Würzburger Diözesanblatt Nr. 21 vom 16.11.2009)
Die Tagungshäuser in unserem Verbund

  • halten sich bei ihren Einkaufsentscheidungen an die „Beschaffungsordnung für die Tagungshäuser im Bistum Würzburg“ und die Kriterien der „Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz in der Diözese Würzburg“.
  • geben Bio – Fair – Regional für unsere Beschaffung Vorfahrt. So gibt es bei uns ausschließlich Kaffee aus fairem Handel (Würzburger Partnerkaffee bzw. GEPA-Kaffee); Tee und Honig stammen zum Teil aus fairem Handel;
  • haben ihre Spül- und Reinigungsmittel auf möglichst umweltschonende und abbaubare Produkte umgestellt und testen neue Produkte mit Umweltsiegel;
  • arbeiten an der Umstellung auf Arbeitskleidung, unter Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Standards – z.B. Mindestlöhne und Verzicht auf Kinderarbeit
  • tragen durch Einkauf bei Herstellern und Lieferanten in der Region zur Stärkung der Wirtschaftskraft in Mainfranken, am Untermain und in der Rhön bei;
  • legen Wert auf die ständige Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden und auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Sie sind herzlich willkommen als Mitarbeitende, Gäste oder auch sonstige Interessierte, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen und mit Ihren Ideen, Vorschlägen oder auch Ihrer Kritik anzureichern. Schreiben Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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