Stromdetektive unterwegs – „Käpten Klima" begleitete die 16 Stromdetektive des Kindergartens Oberelsbach ins Energiehaus am Schullandheim und Jugendhaus Thüringer Hütte. Unterschiedliche Versuche mit Batterie- und Solarstrom rundeten das spannende und interessante Stromprojekt der vergangenen Wochen ab.

Vor dem Besuch des Energiehauses hatten die Stromdetektive schon drei Wochen lang intensiv geforscht und herausgefunden, wie der Strom in die Steckdose oder in die Taschenlampe kommt. Bei kniffligen Fragen hat sie "Käpten Klima" unterstützt - eine sympatische Piraten-Handpuppe, der die Projektleiterin Frau Marisa Herbert ihre Stimme geliehen hat.

Frisch mit Pausenbrot-Energie gestärkt ging es ins rote Energiehaus. Dort konnten die Stromdetektive zeigen, was sie schon über Strom wissen. In einem Stromkreisspiel waren sie selbst die Elektronen, die einige Glühbirnen-Luftballons zum Leuchten brachten. Danach führten sie mit Unterstützung einiger Eltern in sechs Gruppen verschiedene Experimente zum Thema Strom durch: Was brauchen wir für einen Stromkreis? Welche Materialien leiten den Strom gut weiter? Wie können wir Strom erzeugen? So wollte jede Teilnehmerin im Dunkeln unter einer Decke ein kleines rotes LED-Lämpchen mit einem Schüttelgenereator zum Leuchten bringen. Besonders spannend waren die Versuche, mit Solarzellen Strom zu erzeugen und so Propeller, Karrusselle, Blumenblüten, Automodelle und Klöppel in einem Klangspiel in Bewegung zu versetzen.

"Ein tolles Erlebnis für alle! Wir werden wiederkommen", versprach die Erzieherin Marisa Herbert. Und eine Begleiterin der Stromdetektive meinte: "Da haben selbst wir Erwachsenen noch Neues dazugelernt."

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