Die Idee zu meinem FÖJ-Projekt entstand auf der Lehrerfortbildung im Dezember 2013. Am Ende eines anstrengenden Tages saßen alle im Erdhaus zusammen und dabei hat man sich auch den Sternenhimmel dort an der Decke angeschaut. Sterne hat man genug gesehen, nur konnte man keine Sternbilder erkennen. Erst nach längerem Suchen haben wir den Großen Wagen gefunden.
Um das zu ändern, kam die Idee auf, die Sternbilder direkt in den Sternenhimmel zu malen, aber so, dass man die Sternbilder nicht immer sieht, sondern nur dann wenn man möchte. Die einfachste Lösung hierfür war in dem Fall UV-Licht.

Also begann mein Projekt mit der Internetsuche nach UV-Markern. Zwischendurch habe ich mich im Erdhaus auf eine der Bänke gelegt und mithilfe der Sternkarte Sternbilder, die auch in der Karte eingezeichnet sind am inszenierten Himmel gesucht. Anfangs ziemlich schwer, aber mittlerweile kenne ich mich an dem Himmel sehr gut aus.
Den UV-Stift habe ich beim Papier-Schmitt in Bad Neustadt bestellt und als dieser abgeholt war (meine Anleiterin war so nett und hat das für mich gemacht :)) auch gleich losgelegt. Ich musste nur noch einen Tag abwarten, an dem das Erdhaus nicht belegt war und dann konnte ich auch schon mit Stift, Lineal und Sternenkarte bewaffnet beginnen.

Im Laufe eines Vormittags habe ich Sternbilder von Jungfrau und Krebs über Waage, Kleiner und Großer Bär bis hin zu Kassiopeia, Perseus und den Becher gemalt.
Mit UV-Licht bestrahlt sieht man die Sternbidler jetzt super, ohne sind sie gar nicht vorhanden.

Angeleuchtet werden sie mit einer UV-Taschenlampe oder/und mit UV-Streifen, die man außen um den Sternenhimmel herum kleben kann. Das ist noch nicht ganz entschieden. Eine Taschenlampe wäre auf jeden Fall praktisch bei Führungen , allerdings kann man sie nicht einfach im Erdhaus liegen lassen. Die UV-Streifen sind dafür immer da. Aber die Entscheidung kommt noch.

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