Familiennachmittag – Ein Bach ist mehr als Wasser, Wurzeln, Steine, Spielplatz oder Ort der Erholung. Wie lebendig es um und in einem Bach sein kann, konnten mehr als zehn Kinder mit Ihren Eltern am vergangenen Sonntag erfahren. Sie hatten sich in die Rhön zu einem Familiennachmittag am Schullandheim und Jugendhaus Thüringer Hütte aufgemacht. Mit Klarissa Köcher und Sybille Ziegler bekamen alle einen Einblick in das Element Wasser und die Frage „Ist ein Wassertropfen eigentlich lebendig?“

Zunächst ging es an den Dörnergraben in den Lebensraum von Klarissa Köcher, dem Köcherfliegenlarvenmaskottchen. Eltern und Kinder suchten nach Leben im Wasser, unter den Steinen und an der Uferzone. Schonend und achtsam wurden Wassertiere geborgen und in der Becherlupe genau betrachtet und zugeordnet. Eine Tabelle, wie sie auch von Wasserprofis benutzt wird, gab Auskuft darüber, ob das Wasser Trinkwasserqualität hat.

Neugierig geworden, wollten es die begeisterten Teilnehmer noch genauer wissen. Es gibt nützliche Lebewesen im Wasser, die so klein sein können, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Im Labor im Wasserhaus konnten diese Mikroorganismen unter dem Mikroskop betrachtet werden. Auch sogenanntes „schmutzige Wasser“ wurde interessiert und mit vielen Nachfragen mikroskopisch untersucht. Alle waren über die Vielfalt an Leben im Wasser sehr erstaunt und versicherten, künftig sorgsam und sparsam mit diesem kostbaren Element umzugehen.

Nach getaner Arbeit rundete ein gemeinsames Abendessen das Programm des Nachmittags ab.

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